Sauber bleiben, Grüne!

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 47/06 vom 22.11.2006

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT Rot-Schwarz, da wird was draus. Und was, wenn nicht? Die Grünen sollten darüber nachdenken.

Erkenne die Lage, sagte einst der rechte Staatsrechtler Carl Schmitt, und an dieser Aufforderung ist außer der Quelle nichts anrüchig. Die Lage: zwei feindliche Parteien haben unter dem Druck der Ereignisse zusammengefunden. Vorläufig. Der Volkspartei liefen die Meinungsforscher davon, das Stammtischpublikum konnte nicht verstehen, dass der Chef schon wieder die Appelle der Kronen Zeitung ungehört lassen wollte, und die Funktionäre wurden unruhig: Wer in der Hoffnung auf die nächste Wahl die Macht einstweilen den anderen lässt, denkt nicht an ihre Pöstchen.

Jetzt aber, das sage ich Ihnen ganz offen, atmen die Menschen in Österreich auf. The two big ones are at it again. Die Menschen in diesem Land interessiert nämlich, dass die Dinge angepackt werden. Das interessiert die Menschen mehr als das, was Politiker empfinden. Also empfinden Politiker eben, was Menschen


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