Also was jetzt?

Vorwort | Erich Neuwirth | aus FALTER 47/06 vom 22.11.2006

KOMMENTAR In Deutschland verreißt man Pisa, hierzulande wird der Koordinator des Schülertests als Ministerhoffnung gefeiert.

In den vergangenen Wochen sorgte die Pisa-Studie wieder einmal für Aufsehen: In Deutschland erschien ein Buch, in dem diverse Wissenschaftler den Schülertest methodisch heftig kritisieren und diesem sogar jeden Erkenntniswert absprechen. In Österreich hingegen wird dieser Tage der österreichische Pisa-Koordinator Günter Haider als möglicher Bildungsminister gehandelt.

Wie geht das zusammen? Lässt die Pisa-Studie tatsächlich kaum sinnvolle Schlussfolgerungen zu? Und wieso qualifiziert sich hierzulande ein Wissenschaftler, der diese Untersuchung mit seinem Team durchgeführt hat, automatisch dafür, auch die künftige Bildungspolitik zu gestalten?

Eines vorweg: Studien wie Pisa können (ausgehend von einem komplexen statistischen Modell) durchaus wichtige Kompetenzen messen und zeigen, wie sich die Leistungswerte der Schüler in verschiedenen Ländern verteilen.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige