KOALITIONSALTERNATIVEN

Einsamer Dreier


Nina Horaczek
Politik | aus FALTER 47/06 vom 22.11.2006

Nur einer mag mit allen: "Falls wir zu Gesprächen eingeladen würden, würden wir uns sicherlich keiner Partei verweigern", sagt BZÖ-Chef Peter Westenthaler. Es wäre "ein spannender Feldversuch" und eine "intellektuelle Herausforderung", wenn alle Parlamentsfraktionen miteinander verhandeln und dabei herausfiltern würden, ob eine Zusammenarbeit möglich ist, findet der BZÖ-Chef. "Und ich stelle die Hypothese auf, dass Sie zwischen allen Parteien Übereinstimmungen finden werden."

Diese "intellektuelle Herausforderung" wird Westenthaler wohl erspart bleiben. Denn selbst wenn das Wahlergebnis neben einer großen Koalition sechs verschiedene 3-Parteien-Koalitionen zulässt, sind die Orangen auch acht Wochen nach der Wahl die Einzigen, die sich auf einen solchen Dreier einlassen wollen. Für die ÖVP ist die FPÖ unter Parteichef Heinz-Christian Strache offiziell "kein potenzieller Koalitionspartner", zu einer schwarz-grün-orangen Kombi heißt es: "Da gibt es zu viele Konjunktive."

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