"Lust, Trance, Rausch"

Politik | Robert Misik | aus FALTER 47/06 vom 22.11.2006

PSYCHOANALYSE Der deutsche Kulturtheoretiker Klaus Theweleit über hundert Jahre Freud, die neuesten Entdeckungen der Hirnforscher und die Frage, wie man heute noch subversiv sein kann.

Klaus Theweleit, 64, ist einer der originellsten Kulturtheoretiker Deutschlands. Berühmt wurde der Karlsruher Kunstprofessor in den Siebzigerjahren mit seinem zweibändigen Werk "Männerphantasien" und seinen Studien über Körper, Körperkult, Faschismus und Militarismus. Zuletzt machte er mit seinem auf vier Bände angelegten Hauptwerk "Buch der Könige" und diversen kulturtheoretischen Arbeiten von sich reden, etwa über den 11. September oder die Fußball-WM. Im Frühjahr erschien "absolute(ly) Sigmund Freud", ein Psychoanalyse-Songbook (bei Orange Press), Theweleits Beitrag zum Freud-Jahr. Am Freitag spricht Theweleit im Rahmen einer hochkarätigen Tagung in Wien.

Falter: Im Popsong lebt das Subversive der Psychoanalyse weiter, ist bei Ihnen zu lesen. Was heißt denn heute noch "subversiv"?

Klaus Theweleit:


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