KNECHT

Audi, Subaru, irgendwas

Politik | Doris Knecht | aus FALTER 47/06 vom 22.11.2006

Der Lange zum Beispiel gehört nicht zu den letztes Mal hier bemühten Matulesken, Gott sei's in jeder Hinsicht gedankt, außer im Zusammenhang mit Rohrzangen u.Ä. Der Lange hat zu den üblichen männerkonnotierten Feierabendexpressionismen eine eher kulturrelativistische Einstellung. Das Bubenmädchen hat eine Belohnung für ich weiß nicht mehr was verdient und wünscht sich einen Matchbox-Audi, der Lange geht los und kommt mit einem Matchbox-Subaru zurück. Audis habe es keine gegeben, das sei aber fast das Gleiche. Ja, insofern es auch vier Räder hat: Das Bubenmädchen natürlich plärr, und mit was, mit Recht. Sogar mir, die ich zu unserem Auto ein extrem unverspanntes Verhältnis pflege (fährt es: gut, fährt es nicht: Taxi), ist der Unterschied zwischen einem Audi und einem Subaru klar, und entschuldige, Langer, aber das kannst du echt nicht bringen. Wieso nicht, es ist eh blau. Blau?, du redest wie ein Mädchen, also wirklich. Natürlich versteht der Lange das Problem nicht,


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