WIENZEUG

Politik | aus FALTER 47/06 vom 22.11.2006

Kontaktpool für Zuwanderer Vor allem Migrantinnen haben oft Schwierigkeiten, mit deutschsprachigen Frauen Freundschaften aufzubauen. Seit einem Jahr versucht der Verein Station Wien, der von der Stadt unterstützt wird, Leute unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen. Interessierte können sich beim Verein melden: Nach einem kurzen Kennenlerngespräch sucht Station Wien eine Person, die zu einem passen könnte, und organisiert dann das erste Treffen.

Station Wien, 5., Einsiedlerplatz 5. Kontakt unter Tel. 941 48 36 oder stationwien@chello.at

Vortrag über NS-Raubkunst Mit der Rückgabe der Klimt-Bilder von Ferdinand und Adele Bloch-Bauer wurde nur ein weiterer Fall von unzähligen bekannt: Bis heute ist und bleibt aber ein beträchtlicher Teil jener Kunst-und Kulturgegenstände, die die Nazis einst vor allem jüdischen Bürgern unter dem Titel "Arisierung" entzogen, verschwunden. Über das Gesamtausmaß des braunen Beutezuges in Österreich referiert die Zeitgeschichtlerin Gabriele Anderl demnächst im Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung.

Donnerstag, 23. November, 18.30 Uhr, Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung, 2., Praterstern 1. Der Eintritt beträgt 6 Euro.

Debatte zur Lage der Roma Mehr als acht Millionen Roma leben in Europa - die meisten leiden unter Arbeitslosigkeit, Bildungsdefiziten und Diskriminierung. In der Zukunftswerkstätte der SPÖ wird darüber diskutiert, wie die Europäische Union, aber auch die einzelnen Nationalstaaten selbst die triste Situation der Minderheit verbessern könnten. Am Podium sitzen Fevzije Bahar, Sprecher der Internationalen Romani Union, Rudolf Sarközy vom Kulturverein österreichischer Roma, der rote EU-Abgeordnete Hannes Swoboda sowie der Historiker Florian Freund von der Uni Wien.

Mittwoch, 29. November, 19 Uhr, Zukunftswerkstätte, 1., Schönlaterngasse 9.


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