BLAUES WHO'S WHO

Treu & deutsch

Politik | aus FALTER 48/06 vom 29.11.2006

Nicht nur Heinz-Christian Straches erste Reihe im freiheitlichen Nationalratsklub ist stramm rechts aufgestellt. Auch auf den Hinterbänken geht es fast so zu wie auf einem Burschenschafterkommers. Eine kleine Auswahl:

Martin Graf Er ist neben Ewald Stadler einer der alten Herren im FPÖ-Klub. Der Rechtsanwalt, der schon zwischen 1994 und 2002 im Parlament saß, ist Mitglied der rechtsextremen Burschenschaft Olympia, die den Holocaust-Leugner David Irving zu Vorträgen einlud, und kritisiert das NS-Verbotsgesetz als "Gesinnungsgesetz und parteipolitische Moralkeule".

Karlheinz Klement Dem Kärntner ist ein wahres Kunststück gelungen: Gleich zweimal wurde er unter Jörg Haider aus der FPÖ ausgeschlossen. 1992 reichte dafür schon, dass er Haider-Intimus Gernold Rumpold einen "Zirkusclown" schimpfte, nachdem dieser sich über Klements stramm rechte Ikone Kriemhild Trattnig lustig gemacht hatte. 2004 wurde Klement ein Haider-kritischer Leserbrief zum Verhängnis. Unter Strache stieg der Chorsänger

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