Mück auf milde?

Medien | Gerald John | aus FALTER 48/06 vom 29.11.2006

ORF Drei Monate nach dem Umsturz im ORF präsentiert Alexander Wrabetz seine Zukunftspläne. Gönnt der neue Generaldirektor den Nachrichtensendungen mehr Unabhängigkeit?

Also mir hat keiner was gesagt": Wer sich dieser Tage in der ORF-Belegschaft umhört, bekommt oft diese Standardantwort serviert. Drei Monate strichen ins Land, seit die ungeliebte Generaldirektorin Monika Lindner abgewählt wurde, und noch immer herrscht Rätselraten, was die neuen Regenten vorhaben. Neoboss Alexander Wrabetz, Programmchef Wolfgang Lorenz und Infodirektor Elmar Oberhauser lassen sich kaum in die Karten schauen. Bisher.

Am Donnerstag will das Triumvirat die Untergebenen endlich aufklären. Bei einer Betriebsversammlung werden Wrabetz, Lorenz und Oberhauser der Fernsehabteilung ihre Zukunftspläne vorstellen - und den einen oder anderen Posten vergeben. Fixe Beförderungen können die Chefs zwar nicht aussprechen, weil wichtige Jobs im ORF ausgeschrieben werden. "Ich werde aber Mitarbeiter mit der Detailausarbeitung


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