Familie Sonnenschein

Kultur | Maya Mckechneay | aus FALTER 48/06 vom 29.11.2006

FILM Nicht originell und trotzdem lustig: Die Komödie "Little Miss Sunshine" befasst sich einmal mehr mit den Troubles einer US-Durchschnittsfamilie.

Die Titellettern von "Little Miss Sunshine" - "Fräuleinchen Sonnenschein" - liegen leinwandgroß über einem müden Gesicht mit Vollbart. Es gehört Onkel Frank (Steve Carell), und der hat allen Grund, finster dreinzuschauen, sitzt er doch nach einem gescheiterten Selbstmordversuch in der psychiatrischen Klinik.

"Little Miss Sunshine" ist die erste abendfüllende Komödie des Regiepaares Valerie Faris und Jonathan Dayton, die bis dato vor allem als Hosts der MTV-Comedy-Show "The Cutting Edge", als Regisseure von Musikvideos (The Smashing Pumpkins, Oasis) und Werbeclips in Erscheinung getreten sind. Wenn die beiden nun ein Drehbuch von Michael Arndt verfilmen, beruht der Humor in der Regel auf einfachen Kontrasten in Verbindung mit einer Art emotionalem Suspense: A ist nicht B, was ja weiters nicht schlimm wäre, wenn A selbst wüsste, was


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