Halt immer: Heimat

Gerhard Stöger | Kultur | aus FALTER 48/06 vom 29.11.2006

THEMA Rudi Dolezal und Hannes Rossacher wollen den Austropop retten, indem sie ihn in einem TV-und DVD-Großprojekt neu definieren. Ein aussichtsloses Unterfangen.

Austropop anno 1993, das ist, wie in all den Jahren zuvor, ein zumeist unverträgliches Amalgam aus überkommenen Liedermacherformeln, halbverdauten Klischees aus Übersee und bodenständiger Verzagtheit", schrieb der Wiener Journalist und Musikmanager Walter Gröbchen in den Linernotes zur etwas anderen Austropop-Werkschau "Austria Curiosa". "Ausnahmen bestätigen die Regel. Ausnahmeerscheinungen ebenso." 13 Jahre später definiert Gröbchen Austropop in der aktuellen Ausgabe des Branchenmagazins Sound & Media als Begriff, der für eine bestimmte Zeit steht, für eine bestimmte Ästhetik und für eine Handvoll Künstler, "die inzwischen mehr durch ihre Zipperlein auf sich aufmerksam machen als durch ihr Alterswerk" -, und er erklärt diesen Austropop kurzerhand für "mausetot".

In der Dokumentation "Weltberühmt in Österreich:

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