An Dreh heller

Christopher Wurmdobler | Stadtleben | aus FALTER 48/06 vom 29.11.2006

URBANES LICHT Seit einiger Zeit arbeitet man an einem neuen Beleuchtungskonzept für die Stadt. Schon jetzt zeigt sich der Masterplan Licht: Wien leuchtet nämlich dramatischer, schöner, heller, effektiver, bunter - aber mit weniger Energieaufwand. Wenn man den richtigen Zeitpunkt erwischt, ist das ein echt schöner Stadtmoment: Ist es dem Lichtsensor auf dem Dach eines städtischen Gebäudes in der Mariannengasse dunkel genug, dann gehen in ganz Wien die Lichter an. Die Neonbalken blinzeln nur kurz, die schweren Straßenlaternen lassen sich etwas länger Zeit mit dem Aufglühen. Wenn in Wien die Lichter angehen, dann schaut das mancherorts etwas anders aus als früher - moderner, urbaner, durchdachter. Und vor allem: heller. Die Staatsoper wird neuerdings von allen vier Seiten prächtig angestrahlt. Das Burgtheater hat eine helle Außenbeleuchtung, und das Rathaus spielt anstrahlungstechnisch sowieso alle Stückerln. Sogar die Reichsbrücke wird manchmal nachts zum Regenbogen aus Licht.

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