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Individualisten

Stadtleben | aus FALTER 48/06 vom 29.11.2006

Sie sind das zukünftige Erfolgsmodell der Wiener Lokalszene: kleine, hübsche, gut und individuell bekochte Lokale mit persönlichem Flair und ohne großes Gourmet-Brimborium. Sie kommen ohne Designerschnickschnack aus und sind trotzdem hübsch, sie haben keine Scheu vor edlen Produkten, pfeifen aber auf Attitüden.

Wolf, 7., Burgg. 76, Tel. 990 66 20, Di-Do 17-24, Fr, Sa 17-2 Uhr.

Jürgen Wolfs Küche kennt man schon aus Horvath und Wild, seine Linie ist drastisch, konzentriert und mitunter ein bisschen extrem. Etwas dampfige Atmosphäre im Lokal, sehr inspirierend.

Gaumenspiel, 7., Zieglergasse 54, Tel. 526 11 08, Mo-Sa 18-24, Di-Fr 11.30-14.30 Uhr,

Steigerte sich vom zuverlässigen Szenelokal zu einem erstklassigen Miniaturrestaurant ohne Schwellen. Gänzlich ungespreizt, fantastisch moderne Küche mit kreativem Touch.

Ein Wiener Salon, 1., Stubenbastei 10, Tel. 0660/654 27 85, Di-So 1-24 Uhr, www.einwienersalon.com

Derzeit eins der gebuchtesten Lokale überhaupt: Zwei Quereinsteiger bekochen ein winziges Restaurant mit tülligem Ambiente. Gekocht wird nett, leicht, modern, persönlich.

Skopik & Lohn, 2., Leopoldsgasse 17, Tel. 219 89 77, Mo-Sa 11-1, So 11-16 Uhr.

Das beste Beisl der Neuzeit. Kulinarischer Kraftort mit schönem Essen zwischen Wien und Barcelona. Zwischenzeitliche Schwankungen, hoffentlich bald wieder sicherer Tritt.

WEIN - Und noch einmal Jungwein: Christian Parzer aus Furth bei Göttweig nimmt für seine Young Cuvée nicht wie sonst die eher frühreifen (und uninteressanten) Rebsorten, sondern Grünen Veltliner und Riesling. Der extrem fruchtige Wein duftet nach Maracuja und Bananen und schmeckt auch einigermaßen exotisch. Fein für den Aperitif oder zu roh marinierter Lachsforelle. Preis: u 8,90, Bewertung: 3/5 (gut), bei Spezerei, 2., Karmeliterplatz 2


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