"Richtige Helden"

Politik | Robert Misik | aus FALTER 49/06 vom 06.12.2006

USA Howard Zinn, legendärer linker Historiker in den Vereinigten Staaten, über sein Leben als Rebell, die Bedeutung widerständischer Heroen, den Sinn politischen Engagements und seine populäre "Geschichte des amerikanischen Volkes".

Howard Zinn, 84, war Werftarbeiter, Streikführer und Air-Force-Pilot, bevor er zum populärsten linken Historiker der USA aufstieg. Er unterrichtete am Spelman-College, der heutigen Universität von Atlanta, später wurde er Geschichtsprofessor an der Boston University. Berühmt wurde Zinn, der sich in der Bürgerrechts-und Antikriegsbewegung engagierte, vor allem durch seine "A People's History of the United States", die sich bis dato 1,5 Millionen Mal verkaufte und dieser Tage erstmals auf Deutsch erscheint.

Falter: Sie haben mit Charles Dickens zu lesen begonnen, haben Sie einmal erzählt. Ein prägender Einfluss?

Howard Zinn: Ja, das waren die ersten Bücher, die ich gelesen habe, als ich ein Teenager war. Ich bin in einer Arbeiterklassenfamilie in den


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