WIENZEUG

Politik | aus FALTER 49/06 vom 06.12.2006

Pro & contra Grundsicherung Die Arbeitsgemeinschaft für wissenschaftliche Wirtschaftspolitik, auch unter dem Kürzel Wiwipol bekannt, lädt heuer letztmals zu einem Kolloquium mit Altkanzler Franz Vranitzky. Thema: die bei den Koalitionsverhandlungen wild umstrittene Grundsicherung. Am Podium sitzen unter anderen Gertraud Knoll, Leiterin der SPÖ-Zukunftswerkstätte, Salzburgs roter Soziallandesrat Erwin Buchinger, der als Ministerkandidat gehandelt wird, von der Industriellenvereinigung kommt Wolfgang Tritremmel.

Donnerstag, 7. Dezember, 10.30-12.30 Uhr, Nationalbank (Kassensaal), 9., Otto-Wagner-Platz 3. Anmeldungen unter Tel. 319 44 47.

Das Tagebuch des Petr Ginz Im Oktober 1942 wurde der 14-jährige Petr Ginz, wie viele andere Prager Juden, nach Theresienstadt deportiert und zwei Jahre später im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Sechs Jahrzehnte nach seinem Tod wurden auf einem Dachboden in Prag die Tagebücher des Buben gefunden. Der Berlin Verlag, der Ginz' Aufzeichnungen und Gedichte mittlerweile als Buch herausgegeben hat, gestaltete auch eine Ausstellung zu dessen Leben und Werk, die noch bis Ende Dezember im psychosozialen Zentrum Esra zu sehen ist.

Bis Donnerstag, 28. Dezember, jeweils 8.30-11.30 Uhr und 14-19 Uhr, freitags 8.30-11 Uhr, Esra, 2., Tempelgasse 5. Der Eintritt ist frei, bitte Lichtbildausweis mitbringen!

Geschenkesack statt Papierberg Gemeinsam mit Willi Resetarits und Herbert "Schneckerl" Prohaska präsentierte Umweltstadträtin Ulli Sima unlängst den "Wiener Weihnachssack", mit dem Müllberge unterm Tannenbaum vermieden werden sollen. Die Säcke gibt's beim "natürlich"-Standl am Christkindlmarkt am Rathausplatz, gegen eine Spende ab zwei Euro aufwärts. Der Erlös geht direkt an Resetarits' Integrationshaus.


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