AUFGEBLÄTTERT

Kultur | Klaus Taschwer | aus FALTER 49/06 vom 06.12.2006

Von früher Jugend auf lebte in mir der sehnliche Wunsch, ferne, von Europäern wenig besuchte Länder bereisen zu dürfen", bekannte der preußische Forschungsreisende und Gelehrte Alexander von Humboldt (1769-1859), dem in den letzten zweieinhalb Jahren durch das Editionsprojekt Magnus Enzensbergers und vor allem durch Daniel Kehlmanns Bestseller "Die Vermessung der Welt" eine etwas überraschende Wiederentdeckung beschert wurde - die munter weitergeht. Der vorläufig letzte Streich der wieder ausgebrochenen Humboldt-Mania in Deutschland - sein Buch "Kosmos" war im 19. Jahrhundert ein Millionenseller - ist die erstmalige Veröffentlichung seiner Tagebuchnotizen "Über einen Versuch den Gipfel des Chimborazo zu ersteigen", die von den Humboldt-Experten Oliver Lubrich und Ottmar Ette in fast schon zu gelehrter Manier besorgt wurde. Zusätzlich zu den verschiedenen Originaltexten von Humboldts, der seine waghalsige und doch recht klar gescheiterte Besteigung des mit 6310 Metern höchsten


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