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Rund um Mozart

Kultur | Carsten Fastner | aus FALTER 49/06 vom 06.12.2006

Seit 27. Januar wird Mozarts 250. Geburtstag gefeiert, und weil das Jubeljahr seit dem 5. Dezember, dem 215. Todestag, nun langsam, aber sicher zu Ende geht, wird es Zeit, noch einen Blick auf einen seiner interessantesten Nebenaspekte zu werfen: Gerade von kleineren Plattenfirmen sind heuer einige Aufnahmen erschienen, die das vom großen Komponisten überschattete Umfeld Mozarts beleuchten.

Die Grazer Pianistin Sigrid Trummer etwa setzte ihre Reihe "Frauentöne" mit Band 6 fort, der sich der "Klaviermusik von Zeitgenossinnen Mozarts" widmet (Re Nova Classics). Die blinde Virtuosin, Sängerin und Komponistin Maria Theresia Paradis war damals wie heute wohl die bekannteste unter ihnen, auch die als Mozartschülerin nicht ganz vergessene Josepha Auernhammer ist vertreten (mit Variationen über "Der Vogelfänger bin ich ja") sowie Marianne Martines, Marianna Auenbrugger und Anna Bon di Venezia.

Das Salzburger Duo Nota Bene deutet schon mit den musikalischen Wiederholungszeichen im Titel seines


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