"Zehn Jahre sind genug"

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 49/06 vom 06.12.2006

THEATER Gegen Ende seiner Amtszeit zieht Burgtheaterdirektor Klaus Bachler eine erste Bilanz. Ein Gespräch über Shakespeare und "Faust", Franz Morak und Claus Peymann, den Grauschleier über Österreich und die Angst im Zuschauerraum.

Die laufende Spielzeit ist Klaus Bachlers achte Saison als Direktor des Burgtheaters und zugleich seine bisher radikalste. Gespielt werden fast ausschließlich Gegenwartsstücke - und Shakespeare. Nicht weniger als sechs Dramen des elisabethanischen Theatergenies stehen auf dem Spielplan; der Shakespeare-Zyklus beginnt am 8. Dezember mit der Komödie "Viel Lärm um nichts" (Regie: Jan Bosse).

Der 55-jährige Bachler ist gelernter Schauspieler, er war Intendant der Wiener Festwochen und der Volksoper. Sein Vertrag als Burgtheaterdirektor endet im Juni 2009, bereits im Herbst 2008 tritt der Steirer seinen neuen Job als Intendant der Münchner Staatsoper an; er wird also ein Jahr lang zwei Theater leiten. Vorerst aber trifft man Klaus Bachler noch in seinem Wiener


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