Nach der Halberöffnung

Stadtleben | Martina Stemmer | aus FALTER 49/06 vom 06.12.2006

SZENE Die Verwandlung eines Margaretner Ex-Werkzeugladens in ein cooles Diskurslokal ist abgeschlossen. Oder beinahe.

Elterntauglich, sagt Manfred Wuits, sei sein Lokal ja noch immer nicht. "Und das bleibt vermutlich auch so." Seiner Familie seien zum Beispiel die paar ungestrichenen Flächen an der Decke und der Kabelsalat ein Dorn im Auge. "Uns stört das ja nicht", sagt der Programmierer, der, gemeinsam mit Koch Zeljko Jovanovic und Architekt Hannes Loipetsberger, seit Sommer das WerkzeugH betreibt. Wobei sich bislang mehr vor als im ehemaligen Werkzeugladen abspielte. Im August gastierten "Wiens dumpster Swimmingpool" - eine mit Wasser gefüllte Bauschuttmulde - und eine mobile Kücheninstallation auf dem Vorplatz. Ab sofort kocht und installiert man aber auch drinnen: Aus dem seit 2004 leerstehenden Laden der Firma Huber-Werkzeug ist ein cooles Beisl geworden. "Es hat alles viel länger gedauert als geplant", sagt Wuits. Was vor allem mit den finanziellen Möglichkeiten zusammenhänge.


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