Pränatales Rastern

Franz-Joseph Huainigg | Vorwort | aus FALTER 50/06 vom 13.12.2006

KOMMENTAR Bei Behinderung dürfen Föten bis zur Geburt abgetrieben werden. Ihr Leben wird für minderwertig erklärt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass das Neujahrsbaby 2007 ein Kind mit Downsyndrom ist, ist äußerst gering. Im letzten Jahr kam etwa in Vorarlberg kein Baby mehr mit Downsyndrom zur Welt. Die pränatale Rasterfahndung nach behindertem Leben funktioniert. Wenig bekannt ist, dass Föten schon bei Verdacht auf Behinderung über die 3-Monats-Frist hinaus bis unmittelbar vor der Geburt abgetrieben werden dürfen. Diese Ausnahmeregelung (Eugenische Indikation) des Paragrafen 97 des Strafgesetzbuches ist besonders nach der 22. Lebenswoche des Kindes unerträglich. Ab diesem Zeitpunkt ist das Kind überlebensfähig, man wartet nach der Abtreibung, bis es von selbst stirbt. Um dies zu vermeiden, wenden immer mehr Gynäkologen den Fetozid (Herzstich) an, der Fötus wird so bereits im Mutterleib getötet. Neueste Forschungsergebnisse zeigen auf, dass bereits bei einem drei Monate alten

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