"Digital ist besser"

Kultur | Matthias Dusini | aus FALTER 50/06 vom 13.12.2006

ARBEITSWELT Die Berliner Autoren Holm Friebe und Sascha Lobo beschreiben in ihrem Buch "Wir nennen es Arbeit" die digitale Boheme. Der "Falter" hat sich bei ihnen nach dem Artverhalten der Dibos erkundigt.

Die Medienreaktion auf das Buch "Wir nennen es Arbeit" war heftig. Die Jungle World nannte die Autoren Holm Friebe und Sascha Lobo "obskurantistische Heilsprediger", die Faz ihr Werk ein "Hesse-Buch fürs digitale Zeitalter". Seitdem es im Oktober herauskam, verkauft sich das Buch wie warme Semmeln. Die zweite Auflage ist bereits im Handel, und das darin als Treffpunkt der Laptop-Boheme beschriebene Café Sankt Oberstolz am Prenzlauer Berg wurde von Fernsehteams auf der Suche nach der von den Autoren geschilderten digitalen Boheme heimgesucht.

Holm Friebe, geboren 1972, ist Volkswirt und Journalist. Er arbeitete als Trendforscher und gründete mit der Autorin und Bachmann-Preisträgerin Kathrin Passig die virtuelle Firma Zentrale Intelligenz Agentur (ZIA), für die er das Weblog Riesenmaschine.de


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