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Kultur | W. Kralicek / P. Fuchs | aus FALTER 50/06 vom 13.12.2006

Voriges Jahr haben der Dramatiker Bernhard Studlar und der Regisseur Hans Escher das interkulturelle Autorenprojekt Wiener Wortstätten gestartet, in dem jeweils vier Autorinnen und Autoren ein Jahr lang beim Schreiben von Stücken unterstützt werden. Jetzt ist im Rabenhof das erste szenische Ergebnis zu sehen: Das Theaterdebüt des seit 1991 in Wien lebenden und auf Deutsch schreibenden Bulgaren Dimitré Dinev wurde uraufgeführt. "Haut und Himmel" (bis 20.1.) erzählt eine Liebesgeschichte in Zeiten des Krieges; zwischen den Fronten des Balkankonflikts laufen einander ein Söldner (Heinz Weixelbraun) und eine Plünderin (Sonja Romei) über den Weg. Am Anfang droht er, sie zu erschießen. Am Ende vögeln sie auf einer Mine. Dazwischen liegt eine Stunde und die sehr genaue, realistische und auch ein bisschen betuliche Inszenierung (Regie: Escher) eines unprätentiösen Textes, der aber nicht ganz abendfüllend ist. Im nächsten Schuljahr sollten die Wiener Wortstätten ihren Autoren beibringen,


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