Kenne, was du isst

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 50/06 vom 13.12.2006

NEUES LOKAL In der Gumpendorfer Straße eröffnete das vielleicht eigenwilligste, konzipierteste und wahrscheinlich kleinste Lokal der Stadt.

Einstweilen hat das Saint Charles Alimentary nur einmal in der Woche, jeden Mittwoch, offen. Sie seien schlicht und einfach fertig, erklärt Philipp Furtenbach, sie hätten nicht damit gerechnet, dass das alles so schnell gehe, wundert sich Philip Riccabona.

Was vorerst ein bisschen nach unerklärlicher Mattigkeit klingt, wird verständlicher, wenn man sich das hochkomplexe und haarklein durchdachte Prinzip dieses winzigen Lokals - acht enge Sitzplätze, eine sehr überschaubare, offene Küche - vergegenwärtigt: Furtenbach - er ist eigentlich Architekt, jobbte in Berlin als Abwäscher, lernte dort einen der aufstrebenden Jungköche kennen und kochte sich in zwei Jahren bis zum Sous-Chef hoch - und Riccabona - kommt von der Medizin, ist leidenschaftlicher Kochautodidakt und bekocht zweimal pro Woche eine prominente Werbeagentur - verwenden in ihrer


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