Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 51/06 vom 20.12.2006

Weihnachten, das ist die Zeit der großen Voraussehbarkeit: Seit Jahren findet die Geburtstagsfeier des Gottessohnes verlässlich am 24. Dezember statt, und seit ebenso langer Zeit sind die Menschen darob überrascht. Sie faseln hanebüchenen Unfug über "Weihnachtsstress", trinken klebrige Getränke und schenken ihren Mitmenschen klebrige CDs von Sarah Connor. Manche Menschen haben Weihnachten doch gar nicht verdient! Böse Menschen zum Beispiel. In Zeiten, in denen gute Manieren und respektvolle Umgangsformen stark im Schwinden sind, weiß aber kaum noch jemand, was gut und was böse ist. Deswegen gibt es im Falter seit vielen Jahren als Serviceangebot Best of Böse, kurz: BoB genannt (was nichts mit Bob Dylan zu tun hat, der ja eher gut ist). BoB wird oft als Satire missverstanden, bietet indes Orientierung, Halt, Handlungsanleitung (siehe Seite 23ff.)

Wer vom Bösen nicht sprechen mag, soll vom Guten schweigen. Wir brauchen uns da kein Blatt vor den Mund zu nehmen und aus unseren Herzen


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