"Literatur ist Grundnahrung"

Kultur | Maya Mckechneay Und Michael Omasta | aus FALTER 51/06 vom 20.12.2006

FILM In "Sehnsucht" erzählt Valeska Grisebach auf unkonventionelle Weise von einer klassischen Ménage à trois. Mit dem "Falter" sprach die Regisseurin über die Entstehung ihres Films.

Valeska Grisebach, 1968 in Bremen geboren, aufgewachsen in Berlin, hat Philosophie, Germanistik und an der Wiener Filmakademie studiert. "Mein Stern", ihr 2001 in Berlin gedrehter Abschlussfilm, wies die zuvor mit kurzen Dokumentararbeiten wie "Sprechen und Nichtsprechen" (1997) oder "Berlino" (1999) beschäftigte Filmemacherin als ungemein präzise Erzählerin mit einem unbestechlichen Gefühl für Milieu, stimmige Charaktere, filmischen Rhythmus und Dialoge aus.

"Sehnsucht", ihr zweiter Spielfilm, erzählt die Geschichte einer klassischen ménage à trois; dies jedoch auf höchst unkonventionelle Weise, wovon nicht zuletzt das ausschließlich aus Laiendarstellern zusammengesetzte Ensemble des Films zeugt. Das Gespräch mit Valeska Grisebach fand im Oktober anlässlich der Österreich-Premiere von "Sehnsucht"


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