IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 51/06 vom 20.12.2006

Hauslösung fürs Konzerthaus Monatelang hat eine Findungskommission aus Direktoriumsmitgliedern der Wiener Konzerthausgesellschaft (KHG) international nach einem neuen Intendanten gesucht - und wurde schließlich in den eigenen Reihen fündig. Zum Nachfolger für Christoph Lieben-Seutter, der im Sommer 2007 an die Hamburger Elbphilharmonie wechselt, wurde der Manager Bernhard Kerres ernannt, der zuletzt als Vorstandsvorsitzender des deutschen Verkehrstechnologiekonzerns M. Tech tätig war und seit 2005 im KHG-Direktorium sitzt. Dessen Präsidentin Theresa Jordis begründete die Wahl mit Kerres' Konzepten, die Kontinuität, aber auch das verstärkte Bemühen um junges Publikum versprächen. Auch Kerres' Herkunft spielte eine Rolle, wie Jordis betonte: "Zumindest eine österreichische Großmutter sollte es schon sein." Den Österreicher-Nachweis kann Kerres spielend erbringen: 1966 in Wien geboren, absolvierte er an der hiesigen Musikhochschule eine Gesangsausbildung, war auch einige Zeit


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