"Ja, sich anstrengen!"

Steiermark Kultur | Hermann Götz | aus FALTER 51/06 vom 20.12.2006

THEATER Das Theater im Bahnhof verlegt eine Andritzer Großwohnsiedlung ins Schauspielhaus. Ein Gespräch mit Regisseur Helmut Köpping über alltägliche Angst, abgründige Normalität und das Ende der Gemütlichkeit.

Kein "Glasscherbenviertel", sondern gepflegtes genossenschaftliches Wohnen in Andritz, von Architektenhand gestaltet, proporzmäßig betreut durch die Wohnbaugesellschaften GWS und GGW. Eine neue, suburbane Wohnoase für rund 1.600 Menschen in 500 Wohnungen, Preisklasse 350 bis 500 Euro pro Monat. Ein Stück unaufregende österreichische Normalität. Natürlich: Die Weinzöttlstraße führt täglich hunderte Autos an der Arland-Siedlung vorbei, die straßenseitigen Wohnungen beherbergen eine durchwegs multikulturelle Klientel. Gleich daneben ist ein kleines Shoppingcenter, und überhaupt hat die Gegend hier einen Charme, der sich - wenn überhaupt - erst auf den zweiten Blick erschließt. Das gilt auch für den Würstelstand, der einsam auf einem Rasenstück zwischen Siedlung


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