Fair geknüpft

Steiermark Stadtleben | Maria Motter | aus FALTER 51/06 vom 20.12.2006

FAIR TRADE Die Stiftung Label Step klopft Teppichproduktionsstätten nach gerechten Arbeitsbedingungen ab. Im Teppichmekka Graz handeln derzeit erst acht Häuser fair.

Von allen mitteleuropäischen Städten hat Graz die größte Dichte an Teppichgeschäften. Die Statistik listet insgesamt mehr als dreißig, von denen viele von Persern geführt werden, die in den Siebzigerjahren zum Studium an die Mur kamen und blieben. "Graz war die nächste westliche Universitätsstadt auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs. Mein Vater kam mit neunzehn, um Mineralogie und Geologie zu studieren", erzählt Neysan Rohani. Heute führt Neysans Vater Huschang Rohani das Familienunternehmen und als einziger in ganz Europa auch pflanzlich gefärbte Tollu-Teppiche, die auf zwei Webstühlen und unter gerechten Arbeitsbedingungen gefertigt werden. Überprüft werden diese von Label Step, einer Stiftung für fairen Handel mit Teppichen, die seit 2002 in Österreich aktiv ist.

Der durch den Absatzrückgang ausgelösten


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