Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 02/07 vom 10.01.2007

Zunächst einmal wünschen wir unseren Leserinnen und Lesern natürlich einmal ein schönes neues Jahr - so viel Zeit muss sein, auch wenn 2007 nicht mehr ganz taufrisch ist (tauen kanns außerdem nur, wenn vorher was gefroren ist). Eingefroren sind aber allenfalls manche Gesichter, nachdem am Montag das Verhandlungsergebnis der großen Koalition bekannt wurde. Ausgemacht war das ein bisschen anders: Die Regierungserklärung wäre vor Redaktionsschluss vorzulegen und zumindest zwei Ministerien mit Falter-Leuten zu besetzen gewesen (nächstes Mal wählen wir eine andere Regierung!). So blieb der nun personell doch unveränderten Politikredaktion nichts übrig, als hektisch zu rechercherien (siehe S. 8 ff.) Und weil Nina Horaczek nun doch nicht neue Innenministerin wird, hatte sie ausreichend Zeit für einen Artikel über den obskuren Fall eines Schwarzafrikaners, der nach einer Perlustrierung im Donaukanal verschwand und seitdem als vermisst gilt (S. 13).

Zu den erfreulichen Aussichten: Die aus Kärnten stammende Band Naked Lunch steht vor dem großen internationalen Durchbruch, was Gerhard Stöger zum Anlass für ein ausführliches Porträt nahm (S. 54). Und das Stadtleben beginnt das junge Jahr mit einer neuen Fotoserie: Martin Fuchs zeigt in "Vienna Calling" Menschen, die an öffentlichen Orten Ferngespräche führen und zeichnet auf, worüber sie sprechen.


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