Schnell, gleich, schwach

Vorwort | Walter Kissling | aus FALTER 02/07 vom 10.01.2007

KOMMENTAR Schnelle Studenten sind nicht automatisch gute Studenten. Denken braucht nämlich Zeit.

Wenn ich dem Pressespiegel trauen darf, beschrieb Alfred Gusenbauer seinen Studiengebühren-"Reparatur"-Vorschlag zuerst in der Kronenzeitung: "... soziale bzw. finanzielle Schranken sollen für jene fallen, die wirklich studieren wollen. Kein Verständnis haben wir allerdings für Bummler, die nur inskribieren und nicht wirklich studieren wollen." (26.12.06) "Nicht wahr, das ist doch logisch!", schreit es einem entgegen. "Ja freilich, sehr vernünftig!" Ist es das?

Keiner der beiden Begriffe, die hier einander gegenübergestellt werden, ist klar: Was sind "fleißige Studierende"? Was sind "Bummelstudenten"? Für die Unterscheidung zwischen den Guten, die durch eine SP-geführte (?) Koalition Unterstützung erhalten, und den Bösen, die weiterhin zahlen sollen, kommt ein einziges Kriterium in Betracht: die Studiendauer. Schnelle Studierende, zumindest solche innerhalb einer "durchschnittlichen


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