Zivile Globetrotter

Politik | Nina Horaczek | aus FALTER 02/07 vom 10.01.2007

GEDENKDIENST Wer statt zum Bundesheer zu gehen, als Zivildiener Gutes tun und dabei die Welt kennen lernen möchte, hat dieses Jahr noch gute Chancen.

Normalerweise keilen sich zehn Bewerber für einen der heiß begehrten Plätze des Vereins Gedenkdienst, der junge Zivis ins Ausland schickt. Doch dieses Jahr sind erstmals noch sieben der insgesamt zwanzig Stellen frei, erzählt Gedenkdienst-Obmann Florian Wenninger. Der Verein Gedenkdienst vermittelt Zivildiener an Gedenkstätten des Holocausts vom ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz über Yad Vashem in Jerusalem bis ins US Holocaust Memorial Museum in Washington.

Freie Plätze gibt es momentan in New York, wo Personen, die während des NS-Regimes aus Österreich flüchten mussten, interviewt werden. In der Jugendbegegnungsstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Theresienstadt wird ein deutschsprachiger Betreuer für Jugendgruppen gesucht. Im jüdischen Museum von Vilnius, der Hauptstadt Litauens, ist ebenso eine Stelle frei wie


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