BILDERBUCH

Kultur | aus FALTER 02/07 vom 10.01.2007

Der Sammler Friedrich Christian Flick bezeichnet seinen Freund Franz West als einen derjenigen Künstler, die sein Interesse für zeitgenössische Kunst geweckt haben. So überrascht es nicht, dass West in der Flick Collection mit über achtzig Arbeiten aus dreißig Jahren vertreten ist. Zu diesem stattlichen Bestand wurde jetzt eine Monografie publiziert. "Seit seinem Beginn verbindet sich für West jede künstlerische Produktion immer mit einer philosophischen Fragestellung, schreibt der Kunsthistoriker Veit Loers in dem begleitenden Essay. Die komplexe Ideenwelt, die regelmäßig in Wests Werktiteln aufblitzt, stünde im Gegensatz zu der kruden Erscheinungsform seiner Skulpturen. Das Buch versucht Wests Gedanken nachzuzeichnen und bietet einen soliden Überblick über den am Kunstmarkt erfolgreichsten österreichischen Gegenwartskünstler. Friedrich Christian Flick (Hg.): Franz West. Köln 2006 (Dumont). 184 S. e 41,10 / N.S.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige