Haare im Salon

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 02/07 vom 10.01.2007

HANDWERK In Mariahilf gibt's einen neuen Frisiersalon: Femme Fatale, sehr klassisch.

Edle rote Seidentapeten, kostbares Parkett, gepolsterte Schrankwände, riesige Spiegel, antikes Mobiliar und teure Kristallluster signalisieren: Wir sind in einem Salon. Und in was für einem!

Vor kurzem hat sich die Friseurin Claudia Mende selbstständig gemacht, in einer eher ruhigeren Gegend von Mariahilf ihr eigenes Geschäft eröffnet und ihm den Namen Femme Fatale gegeben. Der Name ist Programm: Ganz bewusst hat Mende nicht irgendeinen bestehenden Laden (samt Kundschaft) übernommen, sondern 93 Quadratmeter ganz nach ihrem persönlichen Geschmack gestaltet. Ihr Geschäftslogo ist eine Wasserwelle à la Marlene Dietrich. Mendes Stil kann man durchaus als streng klassisch bezeichnen - was nicht bedeutet, dass sie ihren Kundinnen und Kunden keine modernen Schnitte und Frisuren verpasst. Was auffällt, ist die Ruhe im Salon, als ob hier einen Moment die Zeit stillstehen würde, das zeitlos Schöne - das


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