Ein Konzept, das schmeckt


Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 02/07 vom 10.01.2007

NEUES LOKAL Das außergewöhnliche Miniaturhotel von Robert Hollmann bekam einen mindestens so außergewöhnlichen gastronomischen Ableger.

Konzeptlokal, das klingt ja eigentlich eher abschreckend. Klingt nach diesen Hütten, wo einem die Ware irgendwie suggestiv schmackhaft gemacht werden soll, was sie von alleine nicht schaffen würde; klingt nach lächerlichen Serviceuniformen, mittelorigineller Gestaltung und einer Speisekarte, für die man sich rasch einmal zu alt fühlt.

Das alles ist beim neuen Salon von Robert Hollmann überhaupt nicht der Fall, im Gegenteil. Vielmehr ist der Hollmann Salon ein Lokal, dem man anmerken kann, dass da irrsinnig viele Ideen, Überzeugungen, Enthusiasmus und ein großes Herz dahinterstecken. Erster Punkt: Der Hollmann Salon befindet sich im Heiligenkreuzerhof, dem heiligen, der Tabuzone, dem schönsten Ensemble der Innenstadt. Neben erdrückend schönen Gewölben und einer wahnwitzigen Gastgartenmöglichkeit bringt das freilich mit sich, dass um zehn Uhr

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