SJ-VORSITZENDER ENGELAGE

"Eintreten statt austreten"

Politik | aus FALTER 03/07 vom 17.01.2007

Gleich zweimal hintereinander wurden Torsten Engelages Reisepläne von der Politik zerstört. "Vergangenen Sommer war Wolfgang Schüssel schuld", erzählt der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend (SJ). Da wollte der 26-Jährige eigentlich mit dem Rucksack durch Afrika trampen. Weil der damalige Bundeskanzler Schüssel aber vorgezogene Neuwahlen ausrief, blieb dem SJ-Chef nichts anderes übrig, als mit Wahlwerbung für die Roten durch Österreich zu wandern. Und nächste Woche muss der 26-Jährige seinen Trip zum Weltsozialforum in Kenia absagen, damit er in Wien gegen den eigenen Parteichef demonstrieren kann.

Seit der Präsentation der neuen rot-schwarzen Regierung steigen die jungen SPÖler auf die Barrikaden - und ganz an der Front steht neben den sozialdemokratischen Studenten die Sozialistische Jugend mit ihrem Vorsitzenden Engelage. Denn während der einstige SJ-Chef Alfred Gusenbauer mit anderen Veteranen aus der sozialistischen Jugend wie Doris Bures oder Werner Faymann ins Kanzleramt


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