STUDENTENJOBS

Wer bietet weniger?

Florian Skrabal | Politik | aus FALTER 03/07 vom 17.01.2007

Sechs Euro und sechs Cent sind umgerechnet in die alte Währung knapp 84 Schilling. Mit diesem Betrag sollen sich Studierende, die auf des Kanzlers Angebot einsteigen wollen, unterm Strich für ihre Arbeit in der Stunde zufriedengeben. Für sechzig Stunden gemeinnützige Arbeit können sie sich die Studiengebühren in der Höhe von 363,06 Euro für das jeweilige Semester abgelten lassen. Der Gedanke dahinter ist für Alfred Gusenbauer weniger ein finanzieller als ein sozialer. Mit Nachhilfe für Kinder aus einkommensschwächeren Schichten sollen Studenten der Gesellschaft einen Teil dessen zurückgeben, was diese für ihre Bildung bezahlt. Wer aber ist so sozial und kommt für das Leben der Studenten auf? Die Antwort ist einfach: immer öfter sie selbst. Laut ÖH-Sozialreferent Georg Hubmann müssen heute bereits "bis zu achtzig Prozent aller Studierenden in Österreich neben dem Studium jobben, um sich Leben und Studium finanzieren zu können".

Wer ernsthaft studiert, um nicht als "Bummelstudent"

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