"Wir haben Ungleichgewichte"

Politik | Julia Ortner | aus FALTER 03/07 vom 17.01.2007

JUSTIZ Die neue SPÖ-Justizministerin Maria Berger über Menschenhandel, Strafen für Freier, bettelnde Kinder aus Rumänien und warum sie glaubt, die ÖVP in Sachen Gleichstellung homosexueller Paare umstimmen zu können.

Jetzt heißt es also am Wochenende nicht mehr Brüssel-Straßburg-Perg, sondern, etwas gemütlicher, Wien-Perg. Die EU-Abgeordnete Maria Berger tauscht ihren Dienstort, das Europäische Parlament, gegen das Justizministerium in Wien aus - ihre Freizeit will die fünfzigjährige SPÖ-Politikerin allerdings weiter daheim im Mühlviertel verbringen, auf ihrem Bauernhof. Vor der politischen Karriere durchlief die Juristin einige Stationen in der Wissenschaft, seit 1996 saß sie im EU-Parlament und übernahm dort 2004 die Führung der sozialdemokratischen Delegation.

In Brüssel erwarb sich Berger den Ruf einer Rechtsexpertin, der Sacharbeit im Hintergrund lieber ist als politischer Aktionismus. Im neuen Job nennt sie Christian Broda, der unter Kreisky Justizminister war, als


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