Star Spangled Banner

Kultur | Michael Pekler | aus FALTER 03/07 vom 17.01.2007

FILM In gleich zwei Spielfilmen erzählt Clint Eastwood - aus entgegengesetzter Perspektive - vom realen und medialen Kampf um die Pazifikinsel Iwo Jima im Zweiten Weltkrieg.

Der Soldat ist vor dem Hintergrund des dunkelgrauen Himmels kaum wahrzunehmen. Mitten in der Schlacht stolpert er allein auf die Kamera zu, und wie als zynischer Kommentar zu seinem verwirrten Blick hebt eine Erzählerstimme an: "Every jackass thinks he knows what war is." Dieses Bild des Krieges, das bereits mit dem nächsten Schnitt als Albtraum eines Veteranen ausgewiesen wird, kann natürlich nicht zeigen, was Krieg ist, aber es zeigt auf eindringliche Weise, wie Krieg in jedem Einzelnen stattfindet.

Ein anderes Bild aus derselben Schlacht hingegen sollte weltweite Berühmtheit erlangen: Am 19. Februar 1945 landeten auf der kleinen, aber strategisch bedeutenden Vulkaninsel Iwo Jima, einem Vorposten Japans im Pazifikkrieg, mehr als 80.000 amerikanische Soldaten. Wochenlang tobte der Kampf gegen die zahlenmäßig weit


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