So viel Dame muss sein

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 03/07 vom 17.01.2007

STADTMENSCH Sechs Jahre ihres Lebens hat Birgit Sarata auf Schiffen verbracht, sie hortet tausend Bekannte in einer Kartei, beherrscht den kategorischen Imperativ ebenso wie Hausmannskost, ist Honorarvizekonsulin von Senegal und Teil der Wiener Gesellschaft. Was bewegt die "Operettendiva" mit der Zuckerwattefrisur?

Sarata heißt eine kleine Stadt in der Ukraine, irgendwo bei Odessa. Birgit Sarata war noch nie dort, was verwunderlich ist. Schließlich war sie schon fast überall auf der Welt. Die Sängerin hat mehr als 120 Kreuzfahrten absolviert. Bei zwanzig Tagen, die so eine Kreuzfahrt dauert, hat Sarata sechs Jahre ihres Lebens auf Schiffen zugebracht. Liederabende, Kapitänsdinners, fremde Länder, andere Sitten. Jetzt ist bei der Wienerin, die stets als "Operettendiva" bezeichnet wird, die Welt zu Gast. Oder das, was man in der Wiener Gesellschaft darunter versteht. Gerade sah man sie als Jurorin in der ATV-Verkuppelshow "Nadine traut sich", bald beehrt sie den Opernball, und demnächst


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