FERNSEHEN

Medien | Julia Ortner | aus FALTER 04/07 vom 24.01.2007

Der Sinn ist ins Fernsehen zurückgekehrt. "Six Feet Under", nach den "Sopranos" die zweitbeste Serie aller Zeiten, läuft wieder auf Vox (Sa, ab 0 Uhr). Es ist die 5. und letzte Staffel über das Leben und Sterben rund um die sympathische Bestatterfamilie Fisher. Eine kluge Entscheidung der Produzenten, alles am Höhepunkt enden zu lassen, schließlich geht es hier ja vor allem um eines: die Endlichkeit. Nie zuvor hat sich eine Serie so gescheit, sensibel und sachlich mit dem Tod beschäftigt - und war dabei auch noch so skurril. Elegante Melancholie, die in leichte Depression umschlagen kann, zieht sich auch durch die letzten Episoden. Nate Fishers Liebste Brenda verliert ihr Baby ausgerechnet knapp vor der lang ersehnten Hochzeit. Clanmutter Ruth muss ihren verwirrten Mann George aushalten, bei dem sie eine depressive Psychose festgestellt haben und Tochter Claire ist mit Brendas durchgeknalltem Bruder Billy kurzzeitig glücklich - solange der brav seine Medikamente nimmt. In der letzten Folge schließt sich dann der Kreis. SFU hat mit einem Todesfall begonnen und endet mit einer Geburt. .


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