BIO-GÜTESIEGEL

Bio drauf, bio drin

Stadtleben | aus FALTER 04/07 vom 24.01.2007

In der Flut an Gütesiegeln, Markenlogos und Qualitätsabzeichen ist es oft gar nicht so einfach zu erkennen, was denn nun tatsächlich ein Biolebensmittel ist und was nicht. Dabei gilt prinzipiell: Wo "bio" draufsteht, muss auch bio drin sein. "Das Problem ist: Es gibt manchmal Trittbrettfahrer, die in der Aufmachung den Eindruck erwecken, es handle sich um ein Bioprodukt", sagt Heinz Schöffl, Lebensmittelexperte der Wiener Arbeiterkammer. Allerdings müssen selbst in solchen Fällen Biolebensmittel enthalten sein - sonst kann sich der Hersteller wegen unlauteren Wettbewerbs oder wegen Falschbezeichnung nach dem Lebensmittelgesetz strafbar machen.

EU-weit regelt eine einheitliche Verordnung die Qualitätskriterien für Bioware - die Begriffe "ökologisch" und "biologisch" bedeuten übrigens EU-weit dasselbe. Dazu kommen noch nationale Regelungen, in Österreich etwa ist die Kennzeichnung auch im "Österreichischen Lebensmittelbuch" festgelegt. Jedes Biogütesiegel - egal, von welchem Verband


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