Ruhe nach dem Sturm

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 04/07 vom 24.01.2007

WETTER Vergangene Woche warnte man uns vor dem "Horrorsturm", und wir hatten - nachträglich zu Unrecht - Angst. Alles nur Panikmache?

Auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache war es vergangene Woche nicht zu blöd, die Entrüstung um Fotos aus seiner kampfsportlichen Vergangenheit angesichts der Wettervorhersage kleinzureden. Irgendwie einleuchtend, bei Schlagzeilen wie "Heute Unwetterschock", "Horrorsturm droht" (Österreich) oder "Warnung vor dem Winterorkan" (Kurier) und entsprechend drastischen Bildern aus Resteuropa im Fernsehen. Das Sturmtief Kyrill hatte in Deutschland, England und anderswo schon zahlreiche Todesopfer gefordert und große Schäden angerichtet, vielleicht war man hierzulande deswegen übervorsichtig und ließ die Bevölkerung rechtzeitig warnen. Doch viele empfanden genau das als hysterische Panikmache. Klar, auch in Wien wurden eifrig Türen und Fenster verriegelt. Man brachte lose Gegenstände, Autos, Haustiere und sich selbst in Sicherheit, schlief schlecht und erwartete


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