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Stadtbahnbögen

Stadtleben | aus FALTER 04/07 vom 24.01.2007

Von den vor einigen Jahren gestarteten Lokalen, Cafés und Restaurants ist nur wenig geblieben, das Motto am Gürtel lautet nun eher Diskontrausch für Kinder. Und was als Restaurant begann, fand größtenteils auch schon zu diesem Rezept. Haben die Bögen noch eine Chance? Es schaut schlecht aus.

Babu, 9., Stadtbahnbögen 181-182, Währinger Gürtel, Tel. 479 48 49, Mo-Do 17-24, Fr, Sa 17-4, So 10-24 Uhr

Größtes und gestyltestes Lokal in den Bögen, mehrere Bars auf zwei Stockwerken, seit geraumer Zeit mit Brunches recht erfolgreich.

Kaiko, 9., Stadtbahnbögen 172-175, U6 Nussdorfer Str., Tel. 479 88 49, tägl. 20-4 Uhr, www.kaiko.at

Früher mal als Buddha Club auch recht ambitioniert gekocht (Meinrad Neunkirchner!), mittlerweile zur reinen Abfüllstation für junge Menschen verkommen. Traurig.

Halbestadt, 9., Stadtbahnbogen 155, Währinger Gürtel, Tel. 319 47 35, So-Mi 19-2, Do-Sa 19-4 Uhr, www.halbestadt.at

Eine der kleinsten, aber zugleich eine der besten Bars der Stadt, tolles Design, eines der ersten Stadtbahnbogenlokale neuerer Generation.

Essstadt, 9., Stadtbahnbogen 153, Währinger Gürtel, Tel. 317 25 21, Di-Sa 18-24 Uhr, www.essstadt.at

Winziges Bogenlokal, in dem eine nette, unkomplizierte Küche geboten wird. Mit Halbestadt und Weinstadt der sympathischste Abschnitt des Viadukts.

WEIN - Was wurde eigentlich aus good old Chianti? Mit Merlot & Syrah vermischt, durch Konzentration seiner Leichtigkeit beraubt, durch Barriqueausbau "internationalisiert". Aber es gibt die "echten" auch noch, der Le Bocche aus Panzano etwa, leuchtendes Granat, Veilchenduft, dunkle, erdige Aromen verbunden mit dunkelroter Kirschfrucht. Wunderbar zu Pizza, Pasta, Antipasti und vor allem frischer Salami.

Preis: E 10,90 Bewertung: 3/5 (gut), bei Meinl am Graben, 1., Graben 19


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