Knallhart!

Steiermark Kultur | Herwig G. Höller und Thomas Wolkinger | aus FALTER 05/07 vom 31.01.2007

KUNST Peter Weibel hat Peter Weibel ein sehr dickes Buch gewidmet. Ein Gespräch mit dem Künstler, Kurator, Medienprofessor und Enzyklopädisten über die Sonne der Demokratie, "Idi Gusenbauer", die Geschichte mit Valie Export und das Kompetenzproblem im Kunsthaus.

Nicht alle haben das "Offene Werk", den voluminösen Band, mit dem Peter Weibel zwei Jahre nach der gleichnamigen Ausstellung in der Neuen Galerie die Geschichte seiner frühen Arbeiten dokumentiert, gleich verstanden. Das Bundeskanzleramt zum Beispiel hat die fünf Belegexemplare des demnächst erscheinenden Buches postwendend an den Verlag zurückgeschickt. Das Buch beginne ja erst mit Seite 127, und bei der groben Fadenbindung handle es sich offensichtlich um einen Produktionsmangel. Das freut den Künstler und Medientheoretiker, wenn ein Konzept derart aufgeht. Denn das 900 Seiten starke Buch sei eigentlich gar kein Buch, sagt Weibel.

Ein Gespräch mit dem Künstler Peter Weibel, der vor vierzig Jahren behauptete, dass die


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige