Drei Finger für Strache

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 05/07 vom 31.01.2007

KOMMENTAR Warum es eigentlich relativ wurscht ist, ob HC Strache den Führer gegrüßt oder drei Bier bestellt hat.

In Zeiten von Wahlen oder Regierungsbildungen geht es mir ähnlich wie während einer Fußball-WM: Ich fühle mich irgendwie verpflichtet, das im Fernsehen zu verfolgen. Aber während ich beim passiven Kickkonsum dann meistens irgendwie überrascht werde, wenn nach zahlreichen, vor dem Fernseher versessenen Stunden dann doch die Franzosen die Spanier rauswerfen oder die Engländer ein Elfmeterschießen gewinnen (Letzteres war ein Witz!), werde ich in der Politik nur in meinen geringen Erwartungen bestätigt und behalte auf fad voraussehbare Weise Recht.

Jetzt also die "Causa Strache", die "das Land bewegt wie selten eine Affäre zuvor". So schreibt jedenfalls Wolfgang Fellner, der so was taxfrei behaupten darf, weil er eine Zeitung namens Österreich herausgibt und dort eine Kolumne mit dem Titel "Das sagt Österreich" verfasst. Seit über einer Woche vergeht nun kein Tag ohne


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