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Kultur | Jan Tabor | aus FALTER 05/07 vom 31.01.2007

BAUKASTEN Anmerkungen zur Architektur. Diesmal: das neue Haus der Forschung am Alsergrund, eine Ausstellung in Mürzzuschlag und ein Nachruf auf den Architekten Viktor Hufnagl.

Wien 9, Sensengasse 1-3. Haus der Forschung. Guter Name, gute Adresse. Am Rande des ausgedehnten Universitätsviertels steht ein bereits durch seine Neuheit neben all den altehrwürdigen Uni-Instituten und-kliniken auffallendes Bauwerk, das städtebaulich auf die Umgebung reagiert. Zwei Baukörper, auf dem spitzen Bauplatz L-förmig zueinandergestellt, bestimmen vortrefflich die neue Situation der Straßenkreuzung. Die Arkaden betonen, oder besser gesagt: bewirken, den neu gewonnenen urbanen Charakter des Ortes. Genug des Lobes.

Dank der silbrig glänzenden Fassade, den Streamline-förmig abgerundeten Ecken und einem antennenartigen Artefakt auf dem Dach (vermutlich eine futuristische Pergola) sieht das neue Gebäude dem Titel gemäß doch ein wenig hightechmäßig aus. Aber wenn schon die Forschung der Inhalt des


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