Altern in Würde

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 05/07 vom 31.01.2007

THEATER Siebzig Jahre Werner Schneyder in zwei Stunden: Die "Galanacht" im Rabenhof offenbart Stärken und Schwächen des Kabarett-Doyens.

Wenn der Bundespräsident, der Bundeskanzler und die Bundesministerin für Bildung und Kultur gemeinsam lachen, wird vermutlich gerade eine neue Regierung angelobt. Oder im Rabenhof hat ein Stück von Werner Schneyder Premiere. "Galanacht" heißt die Komödie, die an diesem Abend noch viele andere Spitzen der Gesellschaft in das Erdberger Gemeindebautheater lockte (siehe auch "Zoo" auf Seite 70). Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Schneyder hat sich das Stück sozusagen selbst zum 70. Geburtstag geschenkt.

Dass Schneyder in Österreich eine Institution ist, erscheint insofern etwas merkwürdig, als er hauptsächlich in Deutschland Karriere gemacht hat. Seine satirische Laufbahn startete der in Graz geborene und in Kärnten aufgewachsene Werner Schneyder gemeinsam mit dem damals schon berühmten deutschen Kabarettisten Dieter Hildebrandt; zwischen 1974


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