BILDERBUCH

Kultur | aus FALTER 05/07 vom 31.01.2007

"Jedes Mal wenn ich einen schönen Film gesehen habe, sind meine ersten Gedanken nach der Vorstellung: Ich - muss - auf - jeden - Fall - einmal - eine - Schauspielerin - werden! Ja! Ich muss!" Was die 14-jährige Rosemarie Albach-Schneider ihrem Tagebuch anvertraute, wurde bald wahr: Romy Schneider wurde Schauspielerin, und zwar eine der wenigen, die auch außerhalb des deutschen Sprachraums Karriere machten. Ein erstmals zum fünften Todestag der 1982 im Alter von 43 Jahren verstorbenen Künstlerin erschienener Bildband wurde jetzt neu aufgelegt. Der Geburtsschein aus der Rudolfsstiftung ist darin ebenso faksimiliert wie das Testament, unzählige Fotos zeigen Romy als Baby, als Vamp und als Mutter, Romy als Sisi und in all den anderen Rollen (im Bild: "Die Dinge des Lebens", 1970), Romy mit Alain Delon und all den anderen Männern ihres Lebens. Die materialreiche Dokumentation einer Biografie, in der Glamour und Tragödie stets ganz nah beieinanderlagen.

Renate Seydel: Romy Schneider. Ein Leben in Bildern. Berlin 2007 (Henschel).

344 S., E 20,50 / W. K.


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