"Geradezu euphorisch"

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 05/07 vom 31.01.2007

SHOW Lilo Wanders kennt man aus dem Fernsehen. Nun gibt die deutsche Sex-Expertin in den Kammerspielen Auskunft über ihr Hobby: Sex.

Öffnet die Herzen und herzt die Öffnungen", diesen Appell richtete Lilo Wanders regelmäßig an ihr Fernsehpublikum. Und irgendwann gab's dann einen Punkt, wo sie die ganze Welt kannte. Post kam sogar aus Bagdad, wo man ihre Sexsendung "Wa(hr)re Liebe" heimlich und verbotenerweise empfing. "Aber auch dort gibt es eine doppelte Moral und eine Zweitgesellschaft, die im Privaten abgeht", sagt Wanders, die eigentlich ein Kerl namens Ernie Reinhardt ist, der mit Ehefrau, gemeinsamem Freund und Kindern einen Bauernhof in Norddeutschland bewohnt und ausschließlich als Kunstfigur im Fummel mit blonder Perücke und charmanter Direktheit in der Öffentlichkeit steht.

Als Persiflage auf Evelyn Künneke, einen deutschen Nachkriegsstar, den kaum noch wer kennt, begann Lilo Wanders Ende der Achtzigerjahre im Hamburger Schmidt-Theater ihre Karriere. Von dort ging's ins


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