Offen ist zynisch

Hans Pechar | Vorwort | aus FALTER 06/07 vom 07.02.2007

UNIVERSITÄTEN Der offene Hochschulzugang ist kein taugliches Mittel zu mehr Gerechtigkeit in der Bildung.

Niemand kann behaupten, Hochschulpolitik wäre langweilig. Bei dem einen großen Aufreger, den Studiengebühren, sind wir nun von der hochdramatischen in die unterhaltsame Phase der Auseinandersetzung getreten, einen heiteren Ideenwettbewerb, an dem sich fast die gesamte österreichische Vereinsszene beteiligt: Finde eine möglichst dummdreiste Begründung, um deine studierenden Mitglieder von den Studiengebühren zu befreien. Derzeit hat der Cartellverband die Nase vorn, aber noch ist das Rennen offen. Haben sich eigentlich die Philatelistenvereine schon zu Wort gemeldet? Sie werden es noch tun.

Aber neben der Farce kommt auch das Drama nicht zu kurz. Ende Jänner hat die Europäische Kommission kundgetan, dass die Quotenregelung, die in den medizinischen Fächern 75 Prozent aller Studienplätze für Österreicher reserviert, europäisches Recht verletze. Mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung,

Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige