32 JAHRE FRISTENLÖSUNG

Kritisierte Frauenfreiheit

Politik | aus FALTER 06/07 vom 07.02.2007

Gegen Sexualtherapie haben wir nichts, aber wir fordern ein Abtreibungsverbot, weil ungeborenes Leben geschützt werden muss", erklärt Margret Parzmair von "Jugend für das Leben". Die sogenannte "Fristenlösung" im Strafgesetzbuch wurde 1973 verabschiedet, 93 SPÖ-Stimmen setzten die Entscheidungsfreiheit von Frauen gegen 88 Stimmen von ÖVP und FPÖ durch. Seit 1. Jänner 1975 ist in Österreich der Abbruch bis zum Ende der zwölften Schwangerschaftswoche straffrei. Bedroht eine Schwangerschaft die Gesundheit der Frau, war sie zur Zeit der Schwängerung unmündig oder besteht die Gefahr einer schweren körperlichen und geistigen Schädigung des Kindes, darf über den dritten Monat hinaus von einem Arzt (chirurgisch oder medikamentös) abgetrieben werden. Der Mann hat, auch bei verheirateten Paaren, bei der Entscheidung kein Mitbestimmungsrecht.

Eine Schwangerschaft kann anonym abgebrochen werden, ab dem vollendeten 14. Lebensjahr ist jede "einsichts-und urteilsfähige junge Frau" berechtigt,


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